22.04.2014

Gühring RF 100 Diver: 1 Fräser | 5 Anwendungen

Gühring KG, 72458 Albstadt

Für Kunden mit ständig wechselnden Anforderungen an Werkzeuge und einem hohen Bedarf an Flexibilität bei der Bearbeitung, hat Gühring einen neuen Ratiofräser entwickelt, der fünf Operationen mit einem Werkzeug abdeckt: Der RF 100 Diver kann Bohren, Rampen, Nuten, Schruppen und Schlichten. Neben seiner Vielseitigkeit überzeugt der Ratiofräser mit herausragenden Schnittwerten, wie Anwendungsbeispiele beweisen. Außerdem setzt der RF 100 Diver vor allem beim Eintauchen neue Maßstäbe: Zur METAV in Düsseldorf stellt Gühring den neuartigen multifunktionalen Fräser vor, der in der Lage ist, bis zu einem Rampenwinkel von 45° einzutauchen.
Dank ihrer ungleichen Drallsteigung überzeugen Gühring RF 100 Hochleistungs-Schaftfräser schon seit Jahren mit herausragender Leistung und Qualität. Doch bisher war beim Fräsen das Eintauchen von maximal 15° Steigung das Maß der Dinge. Wo Wettbewerber beim Rampen nach wie vor ab einem Winkel von 8° bis 15° an ihre Grenzen stoßen, schafft der RF 100 Diver einen Tauchwinkel von 45°.
Durch dieses technische Alleinstellungsmerkmal kann mit dem RF 100 Diver ein nahtloser Übergang vom Nuten zum Bohren realisiert werden – und das in nahezu allen Werkstoffen.
Durch den steilen Eintauchwinkel ist ein enormer Materialabtrag möglich. Die gleichzeitig exzellente Spanabfuhr, die der optimierten Scheidengeometrie zu verdanken ist, führt zu hoher Prozesssicherheit. Im Zusammenspiel mit den hohen Vorschüben, die mit dem RF 100 Diver gefahren werden können, wird ein hohes Zeitspanvolumen realisiert.
Beim Bohren zeigt der RF 100 Diver beste Bohreigenschaften bis 2xD und ist auch hier seinen Konkurrenten deutlich überlegen, die bei Bohrtiefen unter 1xD ins Straucheln geraten. Der RF 100 Diver eignet sich als ideales Vorbohrwerkezeug für Reibahlen. Beim Bohrnutenfräsen wird im Untermaß geschruppt und anschließend schlichtet der RF 100 Diver passgenau. Damit sind Passnuten in allen Toleranzen herstellbar. Ein separates Pilotierwerkzeug ist nicht nötig, da der Diver in allen Durchmessern und auf gewölbten oder schrägen Flächen Anbohren und Pilotieren kann.
Beim Nuten sind höchste Vorschübe möglich – und das schon beim Eintauchen. Der RF 100 Diver punktet mit hohem Zeitspanvolumen und Untermaß für exakte Passnuten. Trotz großer Vorschübe gewährleistet der RF 100 Diver eine hohe Laufruhe und Prozessstabilität. Diese hohe Laufruhe schafft er dank seiner unterschiedlichen Spiralsteigung von 36°/38°. Durch diese ungleiche Sprialsteigung wird die einsetzende Schwingungsresonanz unterbrochen. Die ungleiche Drallsteigung begünstigt einen vibrationsfreien Lauf sowie hohe Vorschübe und vermindert zugleich die unerwünschte Zugwirkung durch den „Korkenziehereffekt“ beim Fräsvorgang. Die reduzierte Vibration erlaubt höhere Schnittdaten für ein höheres Zeitspanvolumen.
Beim Schruppen in Stahl macht der RF 100 Diver bis zu 100 % höhere Schnittgeschwindigkeit als marktüblich möglich. Beim Schlichten schafft er 100 % längere Standwege. Parallel wird durch die neuartige Geometrie die Leistungsaufnahme gegenüber konventionellen Fräsern gesenkt, was einen Einsatz bei instabilen Verhältnissen und leistungsschwächeren Maschinen erlaubt. Beim Schlichten sind auch in legierten Vergütungsstählen hohe Schnittparameter machbar.
Der neue RF 100 Diver von Gühring: RAMPEN BOHREN NUTEN SCHRUPPEN SCHLICHTEN mit Höchstgeschwindigkeit und mit nur einem Werkzeug in verschiedenen Werkstoffen.

Externer Link: www.guehring.de

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